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Informationen zur automatischen Gasbrenner-Regeleinrichtung RV3 + RGD3 Ist bei einer stationären Modell-Dampfanlage eine Kontrolle von Gasflamme und Kesseldruck jederzeit möglich, so ist der Schiffsmodellbauer mit seinem Boot schon wesentlich schlechter dran. Eine Boots-Dampfanlage während des Fahrbetriebes zu überprüfen, ist meistens nur durch Anlegen an den Steg für kurze Kontrollaufgaben möglich. Der Dampfdruck soll 2,2 bar nicht unterschreiten und 3,0 bar nicht übersteigen, wobei der mittlere Druck bei 2,6 bar liegt. Diese kombinierte Regelautomatik spart Gas und Wasser, verlängert also die Fahrdauer und trägt damit zum optimalen Fahrbetrieb bei. Die Verwendung einer solchen Armatur empfiehlt sich für alle Brennerarten. Die kompakte Regeleinheit besteht aus zwei miteinander verschraubten Ventilblöcken, dem RV 3 und RGD 3. |
Mit dem Gasreduzierventil RV 3, wird der Druckabfall in der Gaskartusche ausgesteuert. Das heißt: der einmal eingestellte Gasdruck für den Brenner ist bei voller, wie auch fast leerer Kartusche gleich. Eine Nachregelung infolge Druckabfall in der Gaskartusche entfällt. Der Kartuschendruck vor dem RV 3 kann bis 5 bar betragen; eine genaue Einstellung des gasdruckes von 0,1-1,2 bar ist mit der oberen Einstellschraube stufenlos möglich. Ferner hat das Gehäuse noch ein zweites Anschlussgewinde für den reduzierten Gasdruck. Nach Herausschrauben der Verschlussschraube kann ein Manometer zur Prüfung oder Einstellung angeschlossen werden. Auch kann dieser Anschluss für eine Pilotflamme des Brenners verwendet werden. |
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Die Dampfdruck-Regelarmatur RGD 3 ist das eigentliche Hauptglied der Regeleinrichtung. An der größeren Armatur wird über ein Kupferrohr Durchmesser 3x0,5 mm die Verbindung vom Dampfkessel zur RGD 3 hergestellt. Um die Damppftemperatur von der Regelarmatur fernzuhalten, ist unbedingt eine Kondensatvorlage in Form von Siphon oder Trompetenrohr vorzusehen. Da die RGD 3 von zwei verschiedenen Druckmedien beaufschlagt wird, wurde eine zusätzliche Sicherheitszone vorgesehen. Es kann also nicht vorkommen, daß sich Dampf und Gas vermischen. Die Umgebungstemperatur für die Gasbrenner-Regeleinheit sollte 70°C nicht überschreiten. Die Ventilgehäuse haben ein Anschlußgewinde vom M6x0,75 Die Standartausführung wird mit Schneidring-Verschraubung für Kupferrohr Durchmesser 3x0,5 mm geliefert Anschlußverschraubung für Kupferrohr Durchmesser 4 mm mit Lötring oder Schlauchanschluß sind nach Kundenwunsch möglich. |
Einstellung der Regeleinrichtung: |
Um die Anlage optimal einzustellen, sollte das erste Anfahren der Dampfanlage zu Hause vorgenommen werden. Wenn die Gas- und Dampfverbindungen hergestellt sind, wird der Absperrhahn der Gaskartusche etwas geöffnet und alle Verbindungen auf Dichtigkeit geprüft. (Streichholzprobe) Kartuschen-Absperrhahn voll öffnen und Brenner zünden. Das RV 3 ist auf einen Gasdruck von 0,5 bar voreingestellt. Verstellen Sie jetzt durch Hereindrehen der oberen Einstellschraube die Gasmenge so, daß der Brenner ein gutes Flammenbild hat. Jetzt warten Sie, bis der Dampfdruck steigt. Nehmen wir einmal an, der Kessel soll 2 bar Druck halten, jedoch 3 bar nicht überschreiten. Bei der Einstellung des RGD 3 ist jetzt der Dampfdruck zu beachten. Steigt er über 2,5 bar, wird die Einstellschraube des RGD 3 herausgedreht, bis die Gasflamme kleiner wird. Steigt jetzt der Dampfdruck weiter an, muß die Gasflamme auch kleiner geworden sein. Ist sie immer noch zu groß, Einstellschraube weiter herausdrehen. Fordert die Dampfmaschine Dampf an, fällt der Kesseldruck ab und die Gasflamme wird automatisch größer ausgesteuert, um den Druckabfall im Kessel auszugleichen. Nach den Einstellarbeiten sind die Einstellschrauben mit den Kontermuttern zu sichern. |
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Maß- und Anschluss-Blatt |
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Anschlußschema |
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In den unteren
Anschlußschema sind zusätzlich noch ein paar empfehlenswerte
Bauteile angezogen, die eine bessere Kontrolle und Prüfung der
Brenneranlage ermöglichen.
Wird das Gasabsperrventil 14-1200 in die Gasleitung eingebaut, so ist eine Gasabsperrung über ein Servo jederzeit möglich. Mit dem Kupplungsstück 14-2015/3 verlängert, kann das Gasabsperrventil direkt an die Regelautomatik am RV 3 montiert werden. Zur Überprüfung und besseren Einstellung ist es ratsam, hinter dem RGD 3 ein T-Stück zu montieren, an das ein Manometer 14-3064/1,6 mit einem Anzeigebereich von 1,6 bar angeschlossen werden kann. Wenn das Manometer direkt neben dem RGD 3 geschraubt werden kann, ergibt sich mit dem T-Stück 14-2052/2 eine kompakte Einheit. Mit dem T-Stück kann über ein Kupferrohr das Kontrollmanometer auch an eine andere Stelle gesetzt werden. An diesem Manometer kann beim Anfahren sofort der eingestellte Gasdruck abgelesen werden. Beim Anstieg des Kesseldrucks zeigt Ihnen jetzt das Manometer an, wann das RGD 3 zu regeln anfängt. Sollte der Brenner erlöschen, bzw. jetzt noch zu groß brennen, können Sie die Flammengröße mit der Korrekturschraube einstellen. Achtung! Für diese Einstellung muß der Kesseldruck konstant sein und über dem Regelbereich liegen. |